Albverein auf dem Eybacher Felsensteig

Am Samstag, 9. Mai 2026 bietet der Schwäbische Albverein Ortsgruppe Metzingen eine Ausfahrt nach Geislingen an der Steige mit Wanderung auf dem Eybacher Felsensteig an. Diese Wanderung über ca. 13 km und 470 hm erfordert gute Kondition und Trittsicherheit ebenso wie gutes Schuhwerk, Stöcke sind von Vorteil. Die Tour führt zunächst von Geislingen ein Stück entlang der Bahnstrecke, dann steil hinauf zum Anwandfelsen mit spektakulärer Aussicht über die Stadt. Am Trauf wandern wir ins beschauliche Eybtal hinein, vorbei an mehreren schönen Aussichtsfelsen bis zum Himmelsfels hoch über Eybach und dem Schloss der Grafen von Degenfeld. Nach einem Rucksackvesper steigen wir hinab in den Ort, durchqueren diesen und wandern in ein immer enger werdendes Felsental, bis wir wieder die Albhochfläche erreichen. Als weiteres Highlight wartet der Bismarckfelsen mit einem weiteren spektakulären Blick über die Geislinger Talspinne. Zurück im Tal ist dann eine Einkehr in einem Biergarten geplant, bevor wir uns auf die Heimfahrt machen.

Hin- und Rückfahrt erfolgen mit der Bahn; Treffpunkt zur Abfahrt ist am 09.05.2026 um 09:15 Uhr am Bahnhof Metzingen, die Rückkehr dorthin ist kurz nach 19 Uhr geplant. Der Fahrpreis hängt von der Teilnehmerzahl ab und wird ca. 13,5 Euro betragen. Eine Anmeldung ist erforderlich bis spätestens Mittwoch, 6. Mai 2026 bei Michael Hauser, entweder per E-Mail oder bei Optik Steidinger in Metzingen. Bei der Anmeldung bitte angeben, wer z.B. über ein Deutschland-Ticket oder eine Bahncard verfügt und keinen Gruppenfahrschein benötigt. Mitfahren können Mitglieder des Schwäbischen Albvereins, Gäste sind ebenfalls willkommen.

Auf hohen Pfaden unterwegs

Felder voller Buschwindröschen und Bärlauch grüßten die Metzinger Albvereinler gleich zu Beginn ihrer Tour auf der Balinger Alb. In Fahrgemeinschaften ging es zuvor über die B 27 durch Balingen und anschließend über die Lochenstraße bis kurz vor Tieringen zum Wanderparkplatz oberhalb des dortigen Feriendorfes. Wanderführer Eckart Ruopp hatte so noch einen Gutteil des Höhenanstiegs der Albvereinswanderung umgangen. So wanderte man gleich gemächlich hoch über dem Schlichemtal durch die langsam erwachende Natur Richtung Lochenpass. Vorher bogen die Metzinger aber scharf in nordöstlicher Richtung ab und erreichten bald den ersten Aussichtspunkt Schinderlucke mit prächtiger Aussicht auf das Wirtschaftszentrum Balingen und das sich öffnende Eyachtal Richtung Albstadt. Weiter ging es immer am Albtrauf entlang auf dem Albsteig, dem Hauptwanderweg 1 des Schwäbischen Albvereins. Bald erreichte man den Gedenkstein für die Gefallenen und vermissten Soldaten der 4. Gebirgsdivision. Diese, auch Enziandivision genannte Einheit, wurde 1940/41 auf dem nahen Truppenübungsplatz Heuberg aufgestellt. Auf der gegenüberliegenden Talseite bei Lautlingen erinnert auch heute noch der Muliweg, wo die Gebirgsjäger mit ihren Tragtieren in alpinem Gelände übten, an diese Zeit.
Am Lochenhörnle, mit 953 m der höchste Punkt der Sonntagstour, gab es die Mittagsrast. Im Anschluss waren die Albvereinler fast unter sich, ein stetes Auf und Ab am Steilabfall der Lochenhochebene, durch Wälder oder über sonnenbeschienene Wacholderwiesen. Interessant, auch für für ukrainischen Mitwanderer, war der Naturlehrpfad zur Schlichemquelle, die zwar etwas abseits des Weges lag, aber mit frischem Wasser und Sitzgelegenheiten zum kurzen Verweilen einlud. Im Anschluss ging es noch einmal steil bergauf, schließlich musste man vom Beginn des Schlichemtals wieder auf die Lochenhochebene kommen. Auch wenn die Tour unter 10 km blieb, waren die Albvereinler und ihre Gäste mit diesem Einstieg ins Wanderjahr zufrieden und nach gemütlicher Einkehr ging es zurück nach Metzingen.

Schwäbischer Albverein auf den Spuren der Staufer

Am Mittwoch, 13.Mai 2026, fahren die Senioren des Albvereins Metzingen/Riederich mit dem Bus zum Wäscherschloss und nach Hohenstaufen.

Im Wäscherschloss wartet eine Burgführung vor historischem Hintergrund. Die Burg gilt der Legende nach als „Wiege der Staufer“ – und ist eine modellhaft erhaltene kleine Burg.

Von der Ortsmitte Hohenstaufen führt eine kleine Wanderung über die Spielburg zum Staufermuseum. 3,8 km 100 hm. Ohne Spielburg 300 m, 40 hm.

Die Ausstellung „Die Staufer“ zeigt anschaulich die Geschichte der Burg und der gleichnamigen mittelalterlichen Herrscherfamilie. Die Ausstellung präsentiert anhand von Schriftstücken, Bildern, Plänen und Modellen den Hohenstaufen als Denkmal deutscher Geschichte.  Hinzu kommen interessante Infos über Leben und Herrschaft der Staufer, den Alltag im Mittelalter und über die Kreuzzüge.

Ab Museum – vorbei an der Barbarossakirche – führt, als Ergänzung, der Aufstieg zur Burgruine. Weitere 900 m, 80 hm. Leider gibt es nur noch wenig Reste der abgebrannten Burg, aber einen wunderbaren Panoramablick über das Stauferland und die Kaiserberge.

Witterungsangepasste Wanderkleidung und Getränk werden empfohlen. Teilweise Schotterwege.

17:30 Uhr Abschluss im Gasthaus Fass in Oberboihingen.

Rückfragen und weitere Informationen bei Petra Feucht Telefon 0160 8944 597 und Erwin Maurer, Telefon 0151 6497 5507.

Abfahrt: 11:00 Uhr Neuhausen-Insel, 11:05 Uhr Metzingen Busbahnhof

Rückkehr 20:00 Uhr.

Teilnehmergebühren: 25 €, Nichtmitglieder 30 €.

Anmeldungen bei Uhren-Optik Steidinger, Hindenburgstr. 2, Metzingen bis Montag 11.05.

Gäste sind willkommen.

Auf den Spuren der Hexen – Senioren erkunden die Albstädter „Hexenküche“

Am vergangenen Donnerstag begab sich die Seniorengruppe des Schwäbischen Albvereins Metzingen auf eine faszinierende Erlebnistour nach Albstadt. Ziel der Reise war das „Traufgängerle Hexenküche“, ein Wanderweg, der seinem Namen alle Ehre macht.

Bereits bei der Anreise mit dem Bus sorgten die Wanderführer Barbara Bader und Erhard Paller für die passende Stimmung: Mit dem „Hexenlied“ wurde die Gruppe auf den Tag eingestimmt. Während der Fahrt erhielten die Teilnehmer spannende Einblicke in die Geographie der Region. So erfuhren sie Wissenswertes über die Europäische Wasserscheide, die klimatischen Besonderheiten der Alb sowie den Zusammenschluss der neun Albstädter Stadtteile. Auch die Geschichte der Region als bekanntes Erdbebengebiet stieß auf großes Interesse.

Vor Ort angekommen, zeigten sich die Wanderer begeistert von der abwechslungsreichen Landschaft. Besonders die bizarren Felsformationen der „Hexenküche“ und die weiten Ausblicke über das Albvorland bis zum Horizont hinterließen bleibende Eindrücke. Kurz vor dem Ziel wartete eine liebgewonnene Tradition auf die Gruppe: Die Wanderführerin lud zu den obligatorischen Süßigkeiten und einem kleinen Umtrunk ein, bevor der Schlossfelsenturm als letzter Aussichtspunkt erklommen wurde.

Nach der Wanderung tauchte die Gruppe im örtlichen Nähmaschinen-Museum in die Technikgeschichte ein. Eine fachkundige Führung bot interessante Einblicke in die Entwicklung dieses für die Region einst so wichtigen Industriezweiges.

Den krönenden Abschluss bildete die Einkehr in der „Traufganghütte“. Bei gutem Essen und geselligem Beisammensein ließen die Senioren den Tag Revue passieren. Einig war man sich am Ende: Es war ein rundum gelungener Ausflug, der Natur, Kultur und Gemeinschaft perfekt verband.

Aprilwanderung des Schwäbischen Albvereins

In diesem Jahr führt uns die Aprilwanderung der Ortsgruppe Metzingen des Schwäbischen Albvereins über die ehemalige Keltensiedlungsfläche des Oppidums bei Erkenbrechtsweiler.

Zunächst aber geht die Fahrt mit dem öffentlichen Bus nach Beuren. Dort beginnt die Wanderung über das Tobelbachtal, vorbei an Hohböller und der Albert-Egli-Hütte, mit dem steilen Aufstieg in Serpentinen auf die Hochfläche der Schwäbischen Alb.
Der Albkante folgend wandern wir dann Richtung Hohenneuffen am Startplatz der Gleitschirmflieger vorbei. Den Molachsee passierend und durch die Neuffener Höllenlöcher geht es einem kurzen Abstieg zur Barnberghöhle mit seinen historischen jungsteinzeitlichen Ausgrabungen.
Zurück auf der Hochfläche ist dann vom Heidegrabenturm aus Gelegenheit, einen Blick auf die weiten Flächen der früheren Keltensiedlungsfläche des Oppidums zu werfen.
Vorbei an der „Brille“, dem Albausläufer Kienbein entlang, geht es schon bald hinab zum Goldland und einem letzten kurzen Abstieg nach Dettingen. Rückfahrt mit dem Zug von Dettingen nach Metzingen.

Treffpunkt ist Samstag, 18. April 2026 am Busbahnhof in Metzingen um 9:30 Uhr, Abfahrt 9:50 Uhr.
Insgesamt 15 km in ca. 4,5 Stunden reiner Gehzeit mit je 400 Höhenmetern für Auf- und Abstieg erfordern Ausdauer, Trittsicherheit und geeignetes Wanderschuhwerk.
Besonders für die Abstiege können Wanderstöcke sehr hilfreich sein. Unterwegs machen wir genügend Vesper- und Trinkpausen und zum Abschluss ist eine Einkehr geplant.
Verbindliche Anmeldungen bitte bis zum 13. April an . Auch wer nicht Mitglied im Schwäbischen Albverein ist, ist herzlich eingeladen.