Zeitreise durch Natur und Geschichte: Schwäbischer Albverein Metzingen war auf Sommertour

 

Die Wandergruppe blickt auf eine rundum erfolgreiche Sommerwanderung zurück. Neben kulinarischen Stärkungen standen Wissenswertes über heimische Kräuter, römische Geschichte am Limes und die Idylle des Ebnisees auf dem Programm.

Nach den sommerlich heißen Tagen der Vorwoche erwischten die 39 Teilnehmenden am vergangenen Mittwoch optimales Wanderwetter für ihren Ausflug. Bevor die eigentliche Wanderstrecke in Angriff genommen wurde, durfte sich die Gruppe über eine gelungene Überraschung freuen: Ein kleiner Imbiss mitsamt Umtrunk sorgte direkt zu Beginn für beste Stimmung und die nötige Energie.Erste Station des Tages waren die Kräuter-Terrassen in Kaisersbach. Dort erhielten die Interessierten von zwei geschulten Kräuter-Pädagoginnen umfangreiche Informationen über die heimische Pflanzenwelt. Anschaulich wurde erklärt, wie vielseitig einsetzbar jene Kräuter sind, die man fast überall an Wald- und Wiesenrändern finden kann.

Frisch informiert führte die Route die Gruppe weiter auf den historischen Limesweg. Wo heute noch die steinernen Reste der einstigen römischen Kastelle sichtbar sind, legten die Wanderer einen kurzen Zwischenstopp ein. Ein sachlicher Kurzvortrag entführte die Teilnehmenden in die Vergangenheit und beleuchtete die spannende Entstehungsgeschichte des obergermanisch-rätischen Limes.Das nächste Etappenziel ließ nicht lange auf sich warten: Der idyllische Ebnisee.

Schon im 18. Jahrhundert wurde das Wasser der zulaufenden Flüsse angestaut und der Ebnisee als Schwellweiher für die Flößerei angelegt. Heute dient der See als Naherholungsgebiet.Nach einer kurzen und willkommenen Rast am dortigen Kiosk umrundete die Gruppe den See und genoss die Natur. Der harmonische Tag fand schließlich im Seehotel direkt am Ebnisee seinen Ausklang. Bei einem gemeinsamen Abendessen ließen die Wanderer die Eindrücke Revue passieren, bevor gut gelaunt die Heimfahrt angetreten wurde.

Türme Wanderung der Ortsgruppe Metzingen, Schwäbischer Albverein, am Sonntag, 05.07.2026

Wanderung von Esslingen, Bahnhof, über Katharinenlindenturm, Kernenturm, Grabkapelle Württemberg nach Untertürkheim Bahnhof. Treffpunkt am Bahnhof Metzingen, Gleis 2, um 9.00 Uhr, Erwerben von Fahrkarten, Fahrt nach Esslingen mit dem Zug dann Wanderung ab Bahnhof Esslingen zum Katharinenlindenturm mit Aussicht, weiter zum Kernenturm mit Aussicht und Vesperpause (Kiosk am Kernenturm). Dann weiter zur Grabkapelle Württemberg und hinunter nach Untertürkheim Bahnhof. Heimfahrt mit S-Bahn zum Bahnhof Esslingen, von dort mit dem Zug Rückfahrt nach Metzingen. Länge der Wanderstrecke ca. 12 km, reine Gehzeit ca. 4-5 Std., Höhenunterschied ca. 300m. Bitte Rucksackvesper mitnehmen. Gutes Schuhwerk, Regen- und Sonnenschutz sowie ausreichend Trinkflüssigkeit mitnehmen.

Rückfragen an Rainer Glöckler, Tel.: 01733903285.

Naturerlebnis für die Senioren des Schwäbischen Albvereins Metzingen/Riederich

Zu einem abwechslungsreichen Ausflug am 08. Juli 2026 lädt der Schwäbische Albverein Metzingen/Riederich alle wanderfreudigen Senioren ein. Die Tour verbindet botanische Einblicke mit einer idyllischen Wanderung im Schwäbischen Wald.

Zunächst besuchen wir die Kräuter-Terrassen in Kaisersbach. Vor Ort erwartet die Teilnehmer eine einstündige, fachkundige Führung, wo es Spannendes über heimische Heilkräuter, Gewürze und vieles mehr zu entdecken gilt. Im Anschluss startet die Wanderung über die Seesteige hinab zur „Perle des Schwäbischen Waldes“, wie der Ebnisee oft genannt wird. Nach Erreichen des Ufers wird der See komplett umrundet. Die gesamte Wanderstrecke beträgt rund 6 km mit einem gut zu bewältigenden Streckenprofil mit 60 Hm im Auf- und 140 Hm im Abstieg. Zum Teil gehen wir auf Schotterwegen, weshalb gute Wanderschuhe erforderlich und Wanderstöcke hilfreich sind. Zum gemütlichen Ausklang kehrt die Gruppe im lokalen Restaurant direkt vor Ort ein, bevor der Bus die Heimreise antritt. Die Teilnahme an dieser Wander-Ausfahrt ist unabhängig von einer Mitgliedschaft im SAV; Gäste sind herzlich willkommen.

Wanderführer Barbara Bader (01704100918) und Erhard Paller (01705886024)

Details zur Anmeldung und Abfahrt: Anmeldung bei Uhren-Optik Steidinger bis spätestens 03.07.2026 mit Anzahlung € 30 für Mitglieder, € 35 für Nichtmitglieder.

09:30 Uhr Abfahrt Insel Neuhausen – 09:40 Uhr Abfahrt Metzingen Busbahnhof

19:00 Uhr geplante Rückkehr

Familienwanderung im Neidlinger Tal

Passend zum Sommeranfang führt uns die nächste Familienwanderung zur Burgruine und zum höchsten Punkt von Reutlingen. Zu dieser Wanderung am Sonntag, den 21. Juni sind alle interessierten Familien eingeladen. Wir wandern eine schöne Runde im Neidlinger Tal. Nach steilem Aufstieg zur Burgruine Reußenstein geht es langsam wieder hinab ins Tal. Wir stoppen noch einmal am Neidlinger Wasserfall bevor wir zum Abschluss gemeinsam grillen.

Die Wanderung ist ca. 7 km lang und eignet sich für Kinder ab 5 Jahren. Wir treffen uns am Sonntagmorgen, 21.06.26 um 9:30 Uhr auf dem Parkplatz an der Öschhalle, Noyon-Allee 6 in Metzingen zur Bildung von Fahrgemeinschaften (bei Bedarf, bitte Info vorab) und zur Absprache des Startpunktes. Bitte Vesper und Getränke für unterwegs und Grillgut für den Abschluss an der Grillstelle mitbringen.

Bitte Anmeldung bei Andreas Pönicke via oder unter 0179-4790267. Die Teilnahme kostet pro Familie 5,- €, für Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos.

Albverein am Eybacher Felsensteig

Mit der Bahn machte sich der Schwäbische Albverein Metzingen auf nach Geislingen an der Steige. Mit 13 Kilometern und knapp 500 Höhenmetern hatte man den ambitionierten Eybacher Felsensteig auf dem Wanderprogramm. Nach der pünktlichen Ankunft ging es schnell bergauf über einen schweisstrebend steil und alpin anmutenden Steig zum Anwandfelsen. Der Lohn war eine längere Verschnaufpause mit spektakulärer Aussicht über die Stadt.  Am Trauf wanderte man daraufhin ins beschauliche Eybtal hinein, vorbei an mehreren schönen Aussichtsfelsen bis zum Himmelsfels hoch über Eybach und dem Schloss der Grafen von Degenfeld. Nach einem verdienten Vesper ging es angenehm hinab in den Ort zu Kaffee, Eis und Kuchen. Anschließend folgte der langgezogene moderate Anstieg durch das wildromantische, immer enger werdende Felsental. Dieses moosbedeckte, von einem Meer aus leuchtenden Mondviolen umsäumte Felsenidyll, führte die Gruppe wieder auf die Albhochfläche. Als zauberhafter Abschluss wartete schließlich der Bismarckfelsen mit einem weiteren spektakulären Blick über die Geislinger Talspinne. Konkurrenzloses Abschlusshighlight war dann aber die heiß ersehnte Einkehr in einem schattigen Geislinger Biergarten, der keine Wünsche mehr offen ließ.

Bericht von der Familienwanderung zum Roßberg

Am Sonntagmorgen, 19. April, trafen sich in Metzingen an der Öschhalle 9 Familien um gemeinsam den höchsten Punkt von Reutlingen zu erklimmen. Nachdem die Fahrgemeinschaften schnell geklärt waren, ging es mit dem PKW zum Startpunkt der Wanderung in Gönningen. Entlang des „hochgehkämpft“ Wanderweges ging es im Zick-Zack und Gänsemarsch immer am Albtrauf entlang zur Roßbergwiese und weiter zum Roßberghaus hinauf. Vom Turm gab es einen tollen Rundumblick auf die Schwäbische Alb und das Neckartal. Froh waren alle, dass die dunklen Regenwolken im Ermstal festhingen und wir trocken geblieben sind. Nach kurzer Vesperpause ging es hinab zur Grillstelle auf der Roßbergwiese. Nach Stärkung mit Grillwürstchen, Käse und anderen Leckereien und ausreichend Spielzeit mit Fußball und Frisbee ging es für die 30 Teilnehmer auf kurzem Wege zurück zum Ausgangspunkt. Die nächste Familienwanderung findet am Sonntag, 21. Juni statt.

Albverein auf dem Eybacher Felsensteig

Am Samstag, 9. Mai 2026 bietet der Schwäbische Albverein Ortsgruppe Metzingen eine Ausfahrt nach Geislingen an der Steige mit Wanderung auf dem Eybacher Felsensteig an. Diese Wanderung über ca. 13 km und 470 hm erfordert gute Kondition und Trittsicherheit ebenso wie gutes Schuhwerk, Stöcke sind von Vorteil. Die Tour führt zunächst von Geislingen ein Stück entlang der Bahnstrecke, dann steil hinauf zum Anwandfelsen mit spektakulärer Aussicht über die Stadt. Am Trauf wandern wir ins beschauliche Eybtal hinein, vorbei an mehreren schönen Aussichtsfelsen bis zum Himmelsfels hoch über Eybach und dem Schloss der Grafen von Degenfeld. Nach einem Rucksackvesper steigen wir hinab in den Ort, durchqueren diesen und wandern in ein immer enger werdendes Felsental, bis wir wieder die Albhochfläche erreichen. Als weiteres Highlight wartet der Bismarckfelsen mit einem weiteren spektakulären Blick über die Geislinger Talspinne. Zurück im Tal ist dann eine Einkehr in einem Biergarten geplant, bevor wir uns auf die Heimfahrt machen.

Hin- und Rückfahrt erfolgen mit der Bahn; Treffpunkt zur Abfahrt ist am 09.05.2026 um 09:15 Uhr am Bahnhof Metzingen, die Rückkehr dorthin ist kurz nach 19 Uhr geplant. Der Fahrpreis hängt von der Teilnehmerzahl ab und wird ca. 13,5 Euro betragen. Eine Anmeldung ist erforderlich bis spätestens Mittwoch, 6. Mai 2026 bei Michael Hauser, entweder per E-Mail oder bei Optik Steidinger in Metzingen. Bei der Anmeldung bitte angeben, wer z.B. über ein Deutschland-Ticket oder eine Bahncard verfügt und keinen Gruppenfahrschein benötigt. Mitfahren können Mitglieder des Schwäbischen Albvereins, Gäste sind ebenfalls willkommen.

Auf hohen Pfaden unterwegs

Felder voller Buschwindröschen und Bärlauch grüßten die Metzinger Albvereinler gleich zu Beginn ihrer Tour auf der Balinger Alb. In Fahrgemeinschaften ging es zuvor über die B 27 durch Balingen und anschließend über die Lochenstraße bis kurz vor Tieringen zum Wanderparkplatz oberhalb des dortigen Feriendorfes. Wanderführer Eckart Ruopp hatte so noch einen Gutteil des Höhenanstiegs der Albvereinswanderung umgangen. So wanderte man gleich gemächlich hoch über dem Schlichemtal durch die langsam erwachende Natur Richtung Lochenpass. Vorher bogen die Metzinger aber scharf in nordöstlicher Richtung ab und erreichten bald den ersten Aussichtspunkt Schinderlucke mit prächtiger Aussicht auf das Wirtschaftszentrum Balingen und das sich öffnende Eyachtal Richtung Albstadt. Weiter ging es immer am Albtrauf entlang auf dem Albsteig, dem Hauptwanderweg 1 des Schwäbischen Albvereins. Bald erreichte man den Gedenkstein für die Gefallenen und vermissten Soldaten der 4. Gebirgsdivision. Diese, auch Enziandivision genannte Einheit, wurde 1940/41 auf dem nahen Truppenübungsplatz Heuberg aufgestellt. Auf der gegenüberliegenden Talseite bei Lautlingen erinnert auch heute noch der Muliweg, wo die Gebirgsjäger mit ihren Tragtieren in alpinem Gelände übten, an diese Zeit.
Am Lochenhörnle, mit 953 m der höchste Punkt der Sonntagstour, gab es die Mittagsrast. Im Anschluss waren die Albvereinler fast unter sich, ein stetes Auf und Ab am Steilabfall der Lochenhochebene, durch Wälder oder über sonnenbeschienene Wacholderwiesen. Interessant, auch für für ukrainischen Mitwanderer, war der Naturlehrpfad zur Schlichemquelle, die zwar etwas abseits des Weges lag, aber mit frischem Wasser und Sitzgelegenheiten zum kurzen Verweilen einlud. Im Anschluss ging es noch einmal steil bergauf, schließlich musste man vom Beginn des Schlichemtals wieder auf die Lochenhochebene kommen. Auch wenn die Tour unter 10 km blieb, waren die Albvereinler und ihre Gäste mit diesem Einstieg ins Wanderjahr zufrieden und nach gemütlicher Einkehr ging es zurück nach Metzingen.

Schwäbischer Albverein auf den Spuren der Staufer

Am Mittwoch, 13.Mai 2026, fahren die Senioren des Albvereins Metzingen/Riederich mit dem Bus zum Wäscherschloss und nach Hohenstaufen.

Im Wäscherschloss wartet eine Burgführung vor historischem Hintergrund. Die Burg gilt der Legende nach als „Wiege der Staufer“ – und ist eine modellhaft erhaltene kleine Burg.

Von der Ortsmitte Hohenstaufen führt eine kleine Wanderung über die Spielburg zum Staufermuseum. 3,8 km 100 hm. Ohne Spielburg 300 m, 40 hm.

Die Ausstellung „Die Staufer“ zeigt anschaulich die Geschichte der Burg und der gleichnamigen mittelalterlichen Herrscherfamilie. Die Ausstellung präsentiert anhand von Schriftstücken, Bildern, Plänen und Modellen den Hohenstaufen als Denkmal deutscher Geschichte.  Hinzu kommen interessante Infos über Leben und Herrschaft der Staufer, den Alltag im Mittelalter und über die Kreuzzüge.

Ab Museum – vorbei an der Barbarossakirche – führt, als Ergänzung, der Aufstieg zur Burgruine. Weitere 900 m, 80 hm. Leider gibt es nur noch wenig Reste der abgebrannten Burg, aber einen wunderbaren Panoramablick über das Stauferland und die Kaiserberge.

Witterungsangepasste Wanderkleidung und Getränk werden empfohlen. Teilweise Schotterwege.

17:30 Uhr Abschluss im Gasthaus Fass in Oberboihingen.

Rückfragen und weitere Informationen bei Petra Feucht Telefon 0160 8944 597 und Erwin Maurer, Telefon 0151 6497 5507.

Abfahrt: 11:00 Uhr Neuhausen-Insel, 11:05 Uhr Metzingen Busbahnhof

Rückkehr 20:00 Uhr.

Teilnehmergebühren: 25 €, Nichtmitglieder 30 €.

Anmeldungen bei Uhren-Optik Steidinger, Hindenburgstr. 2, Metzingen bis Montag 11.05.

Gäste sind willkommen.

Auf den Spuren der Hexen – Senioren erkunden die Albstädter „Hexenküche“

Am vergangenen Donnerstag begab sich die Seniorengruppe des Schwäbischen Albvereins Metzingen auf eine faszinierende Erlebnistour nach Albstadt. Ziel der Reise war das „Traufgängerle Hexenküche“, ein Wanderweg, der seinem Namen alle Ehre macht.

Bereits bei der Anreise mit dem Bus sorgten die Wanderführer Barbara Bader und Erhard Paller für die passende Stimmung: Mit dem „Hexenlied“ wurde die Gruppe auf den Tag eingestimmt. Während der Fahrt erhielten die Teilnehmer spannende Einblicke in die Geographie der Region. So erfuhren sie Wissenswertes über die Europäische Wasserscheide, die klimatischen Besonderheiten der Alb sowie den Zusammenschluss der neun Albstädter Stadtteile. Auch die Geschichte der Region als bekanntes Erdbebengebiet stieß auf großes Interesse.

Vor Ort angekommen, zeigten sich die Wanderer begeistert von der abwechslungsreichen Landschaft. Besonders die bizarren Felsformationen der „Hexenküche“ und die weiten Ausblicke über das Albvorland bis zum Horizont hinterließen bleibende Eindrücke. Kurz vor dem Ziel wartete eine liebgewonnene Tradition auf die Gruppe: Die Wanderführerin lud zu den obligatorischen Süßigkeiten und einem kleinen Umtrunk ein, bevor der Schlossfelsenturm als letzter Aussichtspunkt erklommen wurde.

Nach der Wanderung tauchte die Gruppe im örtlichen Nähmaschinen-Museum in die Technikgeschichte ein. Eine fachkundige Führung bot interessante Einblicke in die Entwicklung dieses für die Region einst so wichtigen Industriezweiges.

Den krönenden Abschluss bildete die Einkehr in der „Traufganghütte“. Bei gutem Essen und geselligem Beisammensein ließen die Senioren den Tag Revue passieren. Einig war man sich am Ende: Es war ein rundum gelungener Ausflug, der Natur, Kultur und Gemeinschaft perfekt verband.