Albverein am Eybacher Felsensteig

Mit der Bahn machte sich der Schwäbische Albverein Metzingen auf nach Geislingen an der Steige. Mit 13 Kilometern und knapp 500 Höhenmetern hatte man den ambitionierten Eybacher Felsensteig auf dem Wanderprogramm. Nach der pünktlichen Ankunft ging es schnell bergauf über einen schweisstrebend steil und alpin anmutenden Steig zum Anwandfelsen. Der Lohn war eine längere Verschnaufpause mit spektakulärer Aussicht über die Stadt.  Am Trauf wanderte man daraufhin ins beschauliche Eybtal hinein, vorbei an mehreren schönen Aussichtsfelsen bis zum Himmelsfels hoch über Eybach und dem Schloss der Grafen von Degenfeld. Nach einem verdienten Vesper ging es angenehm hinab in den Ort zu Kaffee, Eis und Kuchen. Anschließend folgte der langgezogene moderate Anstieg durch das wildromantische, immer enger werdende Felsental. Dieses moosbedeckte, von einem Meer aus leuchtenden Mondviolen umsäumte Felsenidyll, führte die Gruppe wieder auf die Albhochfläche. Als zauberhafter Abschluss wartete schließlich der Bismarckfelsen mit einem weiteren spektakulären Blick über die Geislinger Talspinne. Konkurrenzloses Abschlusshighlight war dann aber die heiß ersehnte Einkehr in einem schattigen Geislinger Biergarten, der keine Wünsche mehr offen ließ.