Am vergangenen Donnerstag begab sich die Seniorengruppe des Schwäbischen Albvereins Metzingen auf eine faszinierende Erlebnistour nach Albstadt. Ziel der Reise war das „Traufgängerle Hexenküche“, ein Wanderweg, der seinem Namen alle Ehre macht.
Bereits bei der Anreise mit dem Bus sorgten die Wanderführer Barbara Bader und Erhard Paller für die passende Stimmung: Mit dem „Hexenlied“ wurde die Gruppe auf den Tag eingestimmt. Während der Fahrt erhielten die Teilnehmer spannende Einblicke in die Geographie der Region. So erfuhren sie Wissenswertes über die Europäische Wasserscheide, die klimatischen Besonderheiten der Alb sowie den Zusammenschluss der neun Albstädter Stadtteile. Auch die Geschichte der Region als bekanntes Erdbebengebiet stieß auf großes Interesse.
Vor Ort angekommen, zeigten sich die Wanderer begeistert von der abwechslungsreichen Landschaft. Besonders die bizarren Felsformationen der „Hexenküche“ und die weiten Ausblicke über das Albvorland bis zum Horizont hinterließen bleibende Eindrücke. Kurz vor dem Ziel wartete eine liebgewonnene Tradition auf die Gruppe: Die Wanderführerin lud zu den obligatorischen Süßigkeiten und einem kleinen Umtrunk ein, bevor der Schlossfelsenturm als letzter Aussichtspunkt erklommen wurde.
Nach der Wanderung tauchte die Gruppe im örtlichen Nähmaschinen-Museum in die Technikgeschichte ein. Eine fachkundige Führung bot interessante Einblicke in die Entwicklung dieses für die Region einst so wichtigen Industriezweiges.
Den krönenden Abschluss bildete die Einkehr in der „Traufganghütte“. Bei gutem Essen und geselligem Beisammensein ließen die Senioren den Tag Revue passieren. Einig war man sich am Ende: Es war ein rundum gelungener Ausflug, der Natur, Kultur und Gemeinschaft perfekt verband.

