Märzenbecher im Pfaffental und edle Pferde im Landesgestüt

50 Wanderfreunde/innen fuhren mit dem Bus nach Eglingen. Von dort ging es bergab ins Brunnental/Pfaffental. Die Gruppe wurde sehr rasch von prächtigen Märzenbechern begrüßt, die breitflächig auf beiden Talseiten leuchteten. Am Wanderparkplatz angekommen ging der Weg nach links weiter ins Pfaffental hinein. Beim Albverein darf ein Blick auf die geologischen Formationen und die Geschichte nicht fehlen. So erläuterte Hans Bader die Geschichte des Ottilienloch, das der Sage nach im hohen Mittelalter einem Kräutersammler und später einer als (Ottilien-)Hexe Verfolgten Schutz bot. Ein Blick nach Osten zeigt einen noch vorhandenen Wehrturm der einstigen Burg Blankenstein. Richtung Dapfen lassen sich auf dem Höhenrücken die Reste der Doppelburg Baldenlau vermuten.

Im weiteren Verlauf wurde das Dorf Dapfen erreicht, das wir vorbei an der Dorfkirche Richtung Landesgestüt Marbach durchquerten. Rechtzeitig vor Beginn eines Regenschauers wurde das Landesgestüt erreicht. Zwei äußerst engagierte Führerinnen führten in 2 Gruppen durch das Gestüt. Zu Beginn erfolgten Erläuterungen zur Geschichte und die zu 80 % denkmalgeschützten Bauten. Mit über 500 Jahren ist Marbach das älteste staatliche Gestüt und mit über 500 Pferden und 1.000ha Land, auch eines der größten Gestüte in Deutschland. Ausführungen zur Araberzucht, die einst König Wilhelm I. begann eröffneten die Führung. Weitere Highlights reichen von der Erhaltungszucht für Schwarzwälder und Altwürttemberger bis zum englischen Vollblut. Hinweise auf diverse Veranstaltungen durften nicht fehlen, bis als weiteres Highlight die Stutenhallen präsentiert wurden, in denen in Kürze die Fohlen erwartet werden.

Der Abschluss erfolgte stimmungsvoll und frohgelaunt im Gestütsgasthof Marbach, bis die Wanderführer Petra Feucht und Erwin Maurer zum Aufbruch und Einstieg in den Bus Richtung Heimat aufriefen.