Gustav-Ströhmfeld-Weg bleibt ausgezeichnet

Wanderweg erhält zum fünften Mal das Siegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“

Stuttgart. Der Gustav-Ströhmfeld-Weg von Metzingen nach Neuffen ist erneut mit dem Siegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ des Deutschen Wanderverbands ausgezeichnet worden. Der Deutsche Wanderverband übergab bei der Urlaubsmesse CMT das Zertifikat an die Wegverantwortlichen der Albvereins-Ortsgruppe Metzingen.

„Wir freuen uns sehr, dass der Weg weiterhin das begehrte Qualitätssiegel trägt“, betont Martina Steinmetz, Wegereferentin des Schwäbischen Albverein. Das sei nur möglich, weil die Wegebeauftragten der Ortsgruppe Metzingen, Eckart Ruopp und Konrad Berger samt den Wegewarten der anderen SAV-Ortsgruppen, durch die der Gustav-Ströhmfeld-Weg führt, diesen Weg hervorragend in Schuss hielten. „Sie setzen die Kriterien für die Zertifizierung vorbildlich um.“

Den Gustav-Ströhmfeld-Weg gibt es bereits seit 1940. Namensgeber ist der Schöpfer des Albvereins-Wegenetzes. Der Weg verläuft in weiten Teilen auf naturnahen Pfaden entlang des Albtraufs von Metzingen nach Neuffen. Am Wegesrand finden sich Informationstafeln, die kulturelle und landschaftliche Besonderheiten der Region erläutern. In den Jahren 2012 und 2013 wurde der Themenweg neu beschildert und als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ ausgezeichnet. Er gilt als eine der schönsten Streckenwanderungen auf der Schwäbischen Alb. Der Wanderweg ist 22 Kilometer lang. Ergänzt wird er mit insgesamt sieben Rundwanderwegen.

 

Gegründet 1888 in Plochingen, ist der Schwäbische Albverein e.V. mit aktuell knapp 80.000 Mitgliedern der größte Wanderverein Europas. Er besteht aus 455 Ortsgruppen in 21 regionalen Gauen. Unter dem Motto „Natur – Heimat – Wandern“ bietet er Freizeitangebote wie geführte Wanderungen, naturkundliche Fortbildungen sowie Mundart-, Tanz- und Musikveranstaltungen an. Zudem betreibt der Verein 19 Wanderheime und 28 Aussichtstürme auf der Schwäbischen Alb und im Schwäbischen Wald.

 

Albverein zu Gast im letzten Wohnsitz des ersten Bundespräsidenten in Stuttgart

Die Januar-Veranstaltung der Senioren führte auf dem Killesberg in Stuttgart zum Theodor-Heuss-Haus und zum Bismarckturm

Klirrende Kälte empfing die Teilnehmer morgens auf dem Bahnhof. Bei angenehmem Sonnenschein erfolgte in Stuttgart ein erwartungsvoller Aufstieg zum Theodor-Heuss-Haus, das er von 1959 bis zu seinem Tod 1963 bewohnte.Im Rahmen einer Führung wurde anhand zahlreicher Exponate und Schautafeln gezeigt, welche Herausforderungen Theodor Heuss und seine Ehefrau Elly Heuss-Knapp in Zeiten politischer und gesellschaftlicher Umbrüche bewältigen mussten. Während der Zeit des Nationalsozialismus waren beide ihrer Ämter enthoben. Heuss veröffentlichte als Journalist nur noch unter Pseudonym. Beide verband eine demokratische und sozialliberale Grundüberzeugung. Sie unterstützten sich gegenseitig in ihrem beruflichen Wirken. Als erster Präsident der Bundesrepublik Deutschland von 1949 bis 1959 prägte er maßgeblich auch das Amt seiner Nachfolger und blieb dabei stets bescheiden und bürgernah. Elly Heuss-Knapp gründete als erste „First Lady“ das Müttergenesungswerk.

Im nahegelegenen Olivengarten wurde danach das Mittagessen eingenommen, ehe die Wanderung fortgesetzt wurde, vorbei am Tennisclub Weissenhof und entlang rätselhafter Steinwälle. Hierher wurden die Mauereidechsen vor Baubeginn von Stuttgart 21 umgesiedelt. Bald schon stand die Gruppe vor dem  wuchtigen Bismarckturm. Das zweite Deutsche Reich wurde am 18. Juni 1871 im Schloss Versailles proklamiert. Gründer waren der preußische Ministerpräsident Otto von Bismarck und der preußische König Wilhelm I, der zum ersten deutschen Kaiser ernannt wurde. Otto von Bismarck führte als treibende Kraft drei Einigungskriege, um die deutschen Länder unter Ausschluss des Habsburg Imperiums zu vereinen.

Ein längerer Aufenthalt mit prachtvollem Ausblick in den Stuttgarter Talkessel schloss sich an, bevor der Rückweg zum Hauptbahnhof bewältigt wurde. Nach einer 30-minütigen Zugfahrt endete ein abwechslungsreicher Ausflug am Bahnhof in Metzingen.

Albvereins-Senioren Stadtführung Bad Urach und Brennscheuer Straßer

 

Die Senioren des Metzinger Albvereins treffen sich am Mittwoch, 10. Februar 2026, um 13:00 Uhr auf dem Bahnhof Metzingen am Gleis 3. Mit der Ermstalbahn fährt man nach Bad Urach zu einem ca. anderthalbstündigen Stadtrundgang. Fachkundige Führung zu den Sehenswürdigkeiten der alten Grafenstadt und Interna zur Historie bei Hofe sind garantiert.

Im Anschluss an die Stadtführung fährt man zurück nach Dettingen zur gemütlichen Einkehr in der Brennscheuer Straßer. Dazu sind um 15:45 Uhr auch die nicht mitwandernden SAV-Senioren willkommen. Die Heimfahrt nach Metzingen ist mit dem Zug oder mit dem Linienbus möglich. Erfahrungsgemäß bildet sich für den Rückweg auch eine kleine Wandergruppe.

Aus Gründen der Vorbereitung und begrenzter Platzzahl sind die Anmeldungen aller Teilnehmer an der Stadtführung und an der Einkehr unbedingt erforderlich. Anmeldung bitte bei Uhren-Optik Steidinger, Metzingen, Hindenburgstraße 2 bis spätestens Donnerstag, 05. Februar 2026.

Stadtführung Dr. Gerhard Wiedmann

Organisation Wilhelm Mändle (Tel.: 07123-6400).

SAV-Wanderausfahrt nach Stuttgart mit Führung im Theodor-Heuss-Haus

Metzingen: Wer weiß denn schon, in welcher Umgebung ein ehemaliger Bundespräsident seinen Ruhestand verbringt? Die Senioren des Schwäbischen Albvereins wollen dieses Geheimnis lüften und fahren am Mittwoch, 21.01.2026, mit dem Zug nach Stuttgart. Von der Stadtbahnhaltestelle Killesberg führt der Weg hoch bis zum Theodor-Heuss-Haus, wo die Ausflügler zunächst an einer Führung teilnehmen. In der nahegelegenen Sportgaststätte „Olivengarten“ wird danach das Mittagessen eingenommen, bevor sich die Gruppe wieder zu Fuß auf den Weg zum Bismarckturm begibt. Eine Pause bietet Gelegenheit, den eindrucksvollen Blick in den Stuttgarter Talkessel zu genießen, ehe der Rückweg zum Stadtbahn-Haltepunkt Killesberg angetreten wird.

Die Wanderstrecke beträgt insgesamt fünf Kilometer (90 Höhenmeter). Inbegriffen ist auch der Fußweg zwischen dem Stuttgarter Hauptbahnhof und der Stadtbahnhaltestelle.

Treffpunkt am Mittwoch, 21.Januar, ist um 9:10 Uhr am Bahnhof Metzingen, Gleis 2. Abfahrt des Zuges 9:22 Uhr. Die Rückkehr ist gegen 17:30 Uhr vorgesehen.

Die Anmeldung und Begleichung der Kosten – für Mitglieder 20€  / Nichtmitglieder 25€  – sollte bis spätestens Montag, 19.Januar, bei Uhren-Optik Steidinger, Hindenburgstraße 2, in Metzingen erfolgen. Gäste bei dieser Exkursion sind wie immer willkommen.

Bei Fragen: Die Organisation liegt bei Rosemarie Haug, Tel: 07123/ 41176 und
Karin Schwab-Fiedler Hdy: 0157-52926717.